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... meistens eine Frage der Funktion |
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Ursachen: Ist dieser recht kompliziert ablaufende Streckvorgang gestört, kann es zu Schmerzen an der Rückseite der Kniescheibe kommen. Ein hoher Anpressdruck der Kniescheibe bei Belastung kann hierzu beitragen, wie z.B. das Abfedern einer tiefen Kniebeuge. Aber auch die Summe vieler kleiner Überlastungen (z.B. Treppensteigen) kann den Streckapparat überfordern. Langfristig kann es sogar zum Abrieb und Verlust des Knorpelbelages also einer Arthrose kommen. |
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Typische Beschwerden und Einschränkungen: Ist die Kniescheibenrückfläche erst einmal gereizt, schmerzt es typischerweise schon beim Treppabgehen und beim längeren Sitzen mit gebeugten Knien. Manchmal führt dieser Schmerz auch zum Aufwachen in der Nacht mit dem Wunsch das Knie zu bewegen. |
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Therapie: Das Knie beruhigt sich in der Regel langsam wieder, wenn man es vorübergehend weniger stark belastet. In der akuten Schmerzphase kommen zu Einsatz:
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Bei hartnäckigen Beschwerden und bereits nachweisbaren Knorpelschäden stehen als Knorpelschutztherapie zur Verfügung:
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Vorbeugung: Gelenke wollen bewegt werden! Da der Knorpel keine eigene Blutversorgung besitzt, erhält er seine Versorgung dadurch, das er bei Bewegung leicht massiert wird. Dabei transportiert die eindringende Gelenkflüssigkeit Ernährungsstoffe in den Knorpel hinein, während sie die im Knorpelstoffwechsel anfallenden Schlackestoffe "auf dem Rückweg" wieder hinausspült. Diese so genannte "Wechseldruckbelastung" (z.B. lockeres Radfahren, Nordic Walking, Aquajogging) ist besonders wichtig, wenn der Gelenkknorpel bereits geschädigt ist. Ist der Anpressdruck der Kniescheibe dabei jedoch zu hoch (z.B. tiefe Kniebeugen, Radfahren im hohen Gang, Knien und Hocken) wird dieser Stoffaustausch behindert Entsprechend des Schädigungsgrades vermindert sich aber die Gelenkbelastbarkeit. Lassen Sie sich also am Besten vom Motto: „viel Bewegung - wenig Belastung“ leiten. Und hören sie auf Ihr Gelenk. Es meldet sich schon wenn es ihm zu viel wird. Sind die Beschwerden gelindert, empfiehlt sich ein vorbeugendes Training der Kniestreckmuskulatur mit Kräftigung, Koordinationsverbesserung und Dehnung. Ein Kräftigungstraining mit einfachen Mitteln zu hause lässt sich sehr gut mit Thera-Bändern durchführen. Die Koordination bessert sich durch Übung. Je komplexer die Bewegungen und Belastungen desto besser. Ein gutes Hilfsmittel für das Training nebenbei ist ein Wackelbrett oder Therapiekreisel. Beim täglichen Zähneputzen hierauf zu stehen bzw. zu balancieren kostet keine zusätzliche Zeit und wird durch die Verbindung mit einer alltäglichen Beschäftigung zur Routine. Auch die zur Behandlung eingesetzten Kinesiotape-Klebebänder und Kniebandagen können gut schon vorbeugend eingesetzt werden. Schließlich wirken sich auch die Bein- und Fußstatik auf den Gleitweg der Kniescheibe aus, so dass häufig Einlagen zur Korrektur des Gang- und Standbildes sinnvoll sind. |
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