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Auf
dieser Seite möchten wir Ihnen eine neue Behandlungsmethode in unserer Praxis
vorstellen. Nach einer
allgemeinen Einführung in das Thema wird die Wirkungsweise
dargestellt. Im
Anschluss informieren wir Sie über die Anwendungsgebiete
sowie Risiken und Nebenwirkungen. Abschließend erhalten Sie Informationen zu den
Kosten.
Was
ist Stoßwellentherapie?
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Erste
Berichte über eine erfolgreiche Anwendung der Extrakorporalen
Stoßwellentherapie (ESWT)
stammen aus dem Jahre 1982, als der Münchner Urologe Chaussy erstmals mit
dieser Methode erfolgreich Nierensteine zertrümmern konnte. Seitdem hat
sich bei der Entwicklung der Geräte und deren Einsatzbereich viel verändert,
so dass die Technik heutzutage auch in der Orthopädie ein weites
Einsatzspektrum findet.
Unser
Gerät
ist ein modernes piezoelektrisches fokussiertes Stoßwellengerät
mit dem alle modernen Anwendungen in der Orthopädie möglich sind.
Bericht
vom Jahreskongress
2011
der internationalen Fachgesellschaft hier herunterladen 
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Wie
wirkt die Stoßwellentherapie?
Grundsätzlich
gibt es mehrere Wirkmechanismen, die eine Knochenheilung, einen Kalkabbau,
eine Stoffwechselsteigerung und eine Schmerzreduktion zum Beispiel
an Triggerpunkten bewirken:
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Für
die Knochenneubildung werden durch die hohen Energien, die beim
Auftreffen der Schallwelle frei werden, die Osteoblasten (knochenbildende Zellen) angeregt. Somit kommt es zu einer vermehrten
Knochenneubildung und zu einem erhöhten Mineralisationsgrads des
Knochens. Dies wird beispielsweise bei Pseudarthrosen (nicht heilenden
Brüchen) oder auch bei Knochennekrosen (abgestorbenen
Knochenanteilen) genutzt.
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Zum
Kalkabbau wird die Stoßwellentherapie insbesondere bei der so
genannten Kalkschulter (Tendinitis calcarea) eingesetzt. Hierbei muss
man sich die Verkalkung jedoch nicht fest, sondern eher wie
getrocknete Zahnpasta vorstellen. Durch die ESWT wird diese Verkalkung
zerstört. Die dabei entstehenden zerkleinerten Kalkbestandteile
werden aufgrund der gleichzeitig entstehenden Durchblutungsförderung
und verbesserten Sauerstoffversorgung des Gewebes anschließend auch
schneller abgebaut bzw. abtransportiert.
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Außerdem
verursacht die ESWT Mikroläsionen (mikroskopisch kleine
Beschädigungen) im Gewebe. Dies bewirkt eine deutliche
Stoffwechselsteigerung durch Verbesserung der Durchblutung, die
speziell an Sehnenansätzen zu einer Unterbrechung der Entzündung und
einem verbessertem Abtransport von schädlichen Stoffwechselprodukten
führt. Ferner werden Botenstoffe und Enzyme aktiviert, die u.a. zur
Bildung neuer Blutgefäße führen und somit bewirken, dass erkranktes
Gewebe besser durchblutet wird und schneller abheilen kann. Dieser
Effekt kann so von keiner anderen Therapieform erreicht werden.
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Letzlich
bewirkt die Stoßwelle eine Schmerzreduktion in dem behandelten Areal.
Dies geschieht einerseits durch den Untergang von freien
Nervenendigungen, zum anderen durch eine Überstimulation der
Schmerzverarbeitung, so dass die eigentlichen Schmerzempfindungen nur
noch vermindert wahrgenommen werden (Gate-Control-Theorie). Dies ist
bereits während der Behandlung spürbar, so dass gesteuert durch den
subjektiven Schmerz des Patienten die Energie stufenweise erhöht
werden kann.
Anwendungsgebiete:
Hauptindikationen
der Stoßwellentherapie (ESWT) sind:
Des
weiteren gibt es bereits gute Ergebnisse bei:
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Achillodynie
(Entzündung im Bereich der Achillessehne)
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Bursitis
Trochanterica (Schleimbeutelentzündung der Hüfte)
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Impingementsyndrom
(Kapselentzündung) der Schulter
-
Andere
Entzündungen an Sehnenansätzen
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Hüftkopfnekrosen
-
Osteochondrosis
dissecans
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Triggerpunktbehandlung
bei Weichteilschmerzen
Wann
sollte eine ESWT empfohlen werden?
Die
ESWT ist nicht Mittel der ersten Wahl. Wenn jedoch herkömmliche
Therapieverfahren wie Injektionen, Krankengymnastik , Elektrotherapie usw.
nicht den gewünschten Erfolg erzielt haben, ist die ESWT angezeigt und
sollte einer Operation schon aufgrund der deutlich geringeren Risiken
vorgezogen werden. Risiken
und Nebenwirkungen:
Die
Stoßwellentherapie ist in der Regel eine sehr komplikationsarme
Behandlungsform. Vereinzelt treten jedoch folgende Nebenwirkungen auf
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Schmerzen
während der Behandlung
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Kurzfristige
Schmerzen bzw. Beschwerdeverschlechterung nach einer Behandlung durch
Reizung des Gewebes
-
Lokale,
vorübergehende Hautrötung oder kleine Blutergüsse
Abrechnungsverfahren
für privatversicherte Patienten und Beihilfe-Empfänger:
Der
Ausschuss "Gebührenordnung" der Bundesärztekammer (BÄK)
hat im Februar 2002 beschlossen, dass die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)
bei orthopädischen, chirurgischen oder schmerztherapeutischen Indikationen analog
Nr. 1800
GOÄ abzurechnen
ist. (Veröffentlich im Dt.
Ärzteblatt,
Jg.99, Heft 7, 15. Februar 2002).
Es wird Ihnen also in üblicher
Weise eine Rechnung auf der Grundlage der
GOÄ zugehen, die Sie beim
Kostenträger einreichen können. Sicherheitshalber sollten Sie vor Beginn
der Behandlung Rücksprache mit Ihrer Versicherung bzw. Beihilfestelle
nehmen. Nötigenfalls können Sie selbstverständlich eine detailliert
begründete Notwendigkeitsbescheinigung von uns erhalten.
ESWT
als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL)
für "Kassenpatienten":
Da
die extrakorporale Stoßwellentherapie
nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten ist, kann diese von gesetzlich krankenversicherten Patienten lediglich
als IGeL-Leistung
in Anspruch genommen werden. Für Sie gelten die gleichen
Grundsätze wie im privatärztlichen Bereich. (Preisübersicht)
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