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Osteodensitometrie |
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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen eine neue Untersuchungsmethode in unserer Praxis vorstellen. Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema wird die Funktionsweise dargestellt. Im Anschluss informieren wir Sie über die Krankheit Osteoporose, das Erkrankungsrisiko, ihre Erkennung und die Behandlungsmöglichkeiten. Abschließend erhalten Sie Informationen zu den Kosten. Was ist Osteodensitometrie
Wie funktioniert die Messung der Knochendichte? Die Osteodensitometrie dient zur Beurteilung zur Knochendichte. Sie ist eine Methode zur Feststellung der Osteoporose bzw. der beginnenden Osteoporose. Die Grundlage der Dual-Strahlen-Absorptiometrie-Methoden ist das unterschiedliche Absorptionsverhalten von Knochen, Muskel, Wasser und Fett bei verschieden energetischen Strahlungen. Die DXL verwendet hierzu eine niedrige Röntgenstrahlung. Zusätzlich wird durch den Einsatz moderner Lasertechnologie der Messfehler, der durch das Fettgewebe der Fersenweichteile entsteht beseitigt, so dass eine Messgenauigkeit von 98% entsteht. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, nicht nur das Vorhandensein einer Osteoporose festzustellen, sondern auch den Erfolg einer Osteoporose-Therapie präzise zu überwachen. Was
versteht man unter Osteoporose? Osteoporose (aus dem griechischen "osteon"=Knochen, "poros"=Loch) ist eine Störung des Knochenstoffwechsels, bei der Knochenmasse verloren geht und die Mikroarchitektur des Knochens zerstört wird. Epidemiologie: Die Osteoporose ist eine Volkskrankheit. Laut Rangliste der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist die Osteoporose eine der zehn wichtigsten Erkrankungen unserer Zeit. In Deutschland erkrankt sind ca. 6 Millionen Menschen, 40% aller Frauen über 50 Jahre sind betroffen und 30-40% von ihnen erleiden im Laufe ihres Lebens Wirbelbrüche. Durch die zunehmende Lebenserwartung und damit Veränderung der Altersstruktur der Bundesrepublik sind immer mehr Menschen von dieser Krankheit betroffen. Ursachen: Häufigste Ursache der Osteoporose ist das Absinken des Östrogenspiegels der Frau in den Wechseljahren, da diese Hormon maßgeblich das Gleichgewicht von Knochen-Ab- und Aufbau steuert. Aber auch andere Ursachen kommen in Betracht wie z.B.
Verlauf der Erkrankung und Folgen: Das Tückische an der Osteoporose ist, dass sie erst mit spürbaren Symptomen einhergeht, wenn sie soweit fortgeschritten ist, dass es zu Knochenbrüchen kommt. Die Grundkrankheit verursacht keine Schmerzen. Nur durch eine Messung der Knochendichte (Osteodensitometrie) kann sie diagnostiziert und in ihrem Schweregrad eingestuft werden. Man unterscheidet:
Durch Wirbelbrüche kommt es nicht nur zu Schmerzen, sondern auch zu einer Veränderung der Körpergröße und Körperhaltung, dem so genannten "Witwenbuckel". Oberschenkelhalsfrakturen müssen grundsätzlich operiert werden. In Deutschland ist dies ca. 130.000 mal pro Jahr notwendig und verursacht statistisch 2,5 Millionen Krankenhaustage. Risikoabschätzung bei Osteoporose: Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die den Verdacht des Vorliegens einer Osteoporose nahe legen und zu weiterer Diagnostik wie einer Osteodensitometrie Anlass geben sollten. Es sind z.B.:
Grundsätzlich gilt die Empfehlung, dass sich jede Frau nach Eintritt der Menopause einer Knochendichtemessung unterziehen sollte, um eine Früherkennung der Erkrankung zu gewährleisten und rechtzeitig eine angemessene Therapie einleiten zu können. Behandlung der Osteoporose: Ist mittels Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) eine Osteoporose diagnostiziert worden, richtet sich die Behandlung nach dem jeweiligen Grad. Dem behandelnden Orthopäden stehen neben Empfehlungen zur allgemeinen Lebensführung (Ernährung, Bewegung, Selbsthilfegruppen) eine Reihe von medikamentösen Therapieoptionen zur Verfügung wie z.B.
Welche dieser und weiterer verfügbarer Behandlungsverfahren im Einzelfall wirtschaftlich, zweckmäßig, ausreichend und notwendig sind, entscheidet der Orthopäde anhand der individuellen Untersuchungsergebnisse. Osteodensitometrie = Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) für "Kassenpatienten": Die jährlich in Deutschland entstehenden direkten und indirekten Kosten der Osteoporose werden auf 5 Milliarden € geschätzt, davon entfallen allein 3,2 Milliarden € auf die Behandlung von Schenkelhalsfrakturen. Daher ist es nicht gut nachvollziehbar, warum die Knochendichtemessung nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten ist. Sie kann von gesetzlich krankenversicherten Patienten lediglich als IGeL-Leistung in Anspruch genommen werden (Ausnahme ist die manifeste Osteoporose - also das Vorhandensein von osteoporose-bedingten Knochenbrüchen). Für Sie gelten die gleichen Grundsätze wie im privatärztlichen Bereich. Die GOÄ sieht hierfür entsprechende Positionen vor, so dass mit einem Kostenaufwand von ca. 40.- € zu rechnen ist. [Seitenanfang] [Funktionsweise] [Osteoporose] [DVO-Leitlinien] [Studienlage] [Technische Grundlagen] |
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