Was leistet die Sonographie in der Orthopädie?

An dieser Stelle möchten wir ein diagnostisches Verfahren erläutern, dass den Meisten von Ihnen bekannt ist, jedoch häufig nur dem internistischen und gynäkologischen Fachgebiet zugeordnet wird.

In der Orthopädie wird es hauptsächlich eingesetzt, um Weichteilstrukturen an Gelenken und in der Muskulatur untersuchen. Es können Dichteunterschiede im Gewebe dargestellt und dadurch z.B. Verletzungen des Muskelgewebes und der Sehnen, Flüssigkeitsansammlungen im Rahmen von Entzündungen oder Einblutungen, Fremdkörper und tumoröse Veränderungen identifiziert werden. Ein Vorteil der Methode liegt darin, dass eine Darstellung der Gewebe auch während der Bewegung möglich ist. Teilweise können durch ihre Anwendung aufwendigere und kostenintensivere Methoden wie konventionelles Röntgen und Kernspintomographie vermieden werden. Eine Strahlenbelastung findet nicht statt.

In letzte Zeit zunehmend kommt die Ultraschalluntersuchung zum Einsatz im Rahmen der sonographiegestützten Facetteninfiltrationen zur Behandlung von abnutzungsbedingten Wirbelsäulenbeschwerden (Knorpelschutztherapie mit Hyaluronsäure)

Die Praxis verfügt über 2 mobile Sonographie-Geräte neuester Generation, so dass wir an jedem Behandlungsplatz jederzeit Ultraschalldiagnostik durchführen können. Eins dieser Geräte ist zusätzlich für die Gefäßdiagnostik (Dopplerverfahren) ausgerüstet.

Siemens Acuson X150 - Bild vergrößern

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