SportmedizinZitat Hippokrates

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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen das Fachgebiet der Sportmedizin und seine Leistungen vorstellen. Wir geben Ihnen Hinweise zur sportorthopädischen Vorsorge, Begutachtung, Beratung und Behandlung für Breiten-, Leistungs-, und Spitzensportler. Informationen zu den Praxisschwerpunkten und den Kosten finden Sie am Ende der Seite. 

Was ist Sportmedizin?

Immer mehr Menschen treiben Sport. Die Belastungen, die dabei auftreten, treffen jedoch auf unterschiedliche körperliche Ausstattung der Sportler. Erreichen die Leistungen ein Niveau, bei dem die Leistungsfähigkeitsgrenzen überschritten werden, besteht die Gefahr, dass der Körper Schaden nimmt.

Aufgabe des Sportmediziners ist es, solche Schäden vermeiden zu helfen und, wenn der Schaden bereits entstanden ist, zur Heilung bzw. Schadensbegrenzung  beizutragen. Das Hauptbetätigungsfeld des Sportmediziners ist daher naturgemäß die Prophylaxe.

Das Fachgebiet der Sportmedizin teilt sich grundsätzlich in die Teilgebiete ein:

  • internistische Sportmedizin

  • orthopädische Sportmedizin

Erstere beschäftigt sich hauptsächlich mit den Einflüssen der sportlichen Betätigung auf das Herz-Kreislaufsystem und den Stoffwechsel.

Der orthopädische Sportmediziner hingegen kümmert sich im Wesentlichen um den Bewegungsapparat des Sportlers, also Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen, die Füße und die Wirbelsäule.

Die Sportmedizin beinhaltet jedoch nicht nur diese beiden Teilgebiete, sondern muss aufgrund der Unterschiedlichkeit der Sportarten auch unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden. Zum einen gilt es, dem Leistungsniveau angepasst zu untersuchen, beraten und behandeln, denn es gibt

  • Breitensportler (die hauptsächlich ihre Gesundheit und Fitness im Blick haben)

  • Leistungssportler (die an Wettkämpfen teilnehmen und ihre Leistungsgrenzen regelmäßig erreichen)

  • Spitzensportler (die sich auf hohem Niveau mit anderen Sportlern messen und deren sportliche Betätigung meist den Lebensmittelpunkt darstellt).

Jede Gruppe stellt andere Ansprüche an die sportmedizinische Betreuung. Insbesondere im Spitzensport, aber auch auf niedrigerem Niveau müssen zudem sportartspezifische Besonderheiten berücksichtigt werden. Daher lernt der Sportmediziner in seiner Ausbildung neben den medizinischen Fakten eingehend die Theorie und Praxis der verschiedenen Sportarten kennen. Von besonderem Nutzen ist es, wenn der Sportarzt die betreffenden Sportarten selbst betreibt, woraus sich auch eine gewisse Spezialisierung ergibt.

Sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung

Bevor man beginnt, einen Sport auszuüben, sollte sichergestellt sein, dass man so gesund ist, dass durch die Sportausübung kein Schaden droht. 

Die sportorthopädische Vorsorgeuntersuchung umfasst daher die Sportanamnese, bei der sich der Arzt Aufschluss über Art und Umfang der beabsichtigten sportlichen Betätigung verschafft und Vorerkrankungen erfragt, die sportorthopädische Untersuchung, bestehend aus einer kompletten Untersuchung des Bewegungsapparates, um ggf. Fehlstel-
lungen oder Erkrankungen zu identifizieren, die die sportliche Leistungs- und Belastungsfähigkeit begrenzen. Bei entsprechender Auffälligkeit kann sich weitere Diagnostik z.B. durch Blutuntersuchungen, Sonographie, konventionelles Röntgen oder Kernspintomographie anschließen. Auch Fußdruckmessung und Laufbandanalyse können sinnvoll erscheinen.

Sportmedizinische Beratung

Das Ergebnis ist dann eine sportmedizinische Beurteilung, die je nach Sportart und Leistungsniveau auch entsprechend den Anforderungen der Sportverbände attestiert werden kann. Aufgrund seiner Untersuchungsergebnisse kann der Sportmediziner wie folgt unterstützen: 

  • Tipps zum individuellen Trainingsaufbau

  • Tipps zu sportartbegleitenden Trainingsformen

  • Tipps zu sportartspezifischer Bekleidung und Ausrüstung

  • Beratung zu und Verordnung von orthopädischen Hilfsmitteln

  • Spezielle Ernährungsberatung

  • Beratung zu Nahrungsergänzungsstoffen

  • nötigenfalls Behandlung von Funktionsstörungen, die die Sportausübung behindern

Wie oft eine Wiederholung des sportmedizinischen Checks notwendig ist, legen die Sportverbände fest. Auch hierzu kann Sie der Sportarzt beraten.

Sportorthopädische Behandlung

Hierzu zählt besonders die Versorgung von 

Besonderes Augenmerk wird der Sportarzt darauf legen, eine schnelle Sportrehabilitation zu fördern und den Sportler über Möglichkeiten der alternativen Sportausübung während der Rehabilitionsperiode zu informieren. Auch Tipps zur sportlichen Wiedereingliederung und Vermeidung von Rückfällen gehören zur Versorgung.

Sportmedizinische Praxisschwerpunkte:

Hinweis für gesetzlich Krankenversicherte

Die Mehrzahl der sportmedizinischen Leistungen, insbesondere Vorsorge-Untersuchungen, Ausstellen von Attesten und sportmedizinische Beratungen gehören nicht zum Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen sondern zu den sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Die Leistungen müssen wir Ihnen nach den Gebührensätzen der amtlichen Gebührenordnung für ärztliche Leistungen (GOÄ) in Rechnung stellen. (Preisübersicht)

Leistungen, die im Zusammenhang mit Erkrankungen und Verletzungen stehen, können derzeit noch zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbracht werden. 

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